03.11.2012

6:3 bei DSV Soma - am Ende wird's fast nochmal spannend

Die komfortable Halbzeitführung von 3:0 (Tore: Michels, 2xSchu) konnte sogar noch auf 5:0 (Tore: Schu, Sehring) ausgebaut werden, bevor die tapfer kämpfenden Dörnigheimer nach dreimaligem Aluminiumtest endlich das Tor trafen.

Doch nach Sehrings 6:1 schlich sich ein wenig der Schlendrian ein, so dass den Soma-Kickern noch zwei weitere Treffer gelangen. Für eine ernsthaften Aufholjagd war es dann aber doch zu früh zu dunkel...

-JS-

27.10.2012

3:3 zu Hause gegen KID - Aufholjagd in der Schlappeseppl-Arena wird mit Punkt belohnt

Das Chancenverhältnis in den ersten 15 Minuten ließ ein Debakel wie das 9:0 aus der Vorsaison erahnen. Bei eisigen Temperaturen konnten sich die mitgereisten Fans lediglich am schnellen Kombinationsspiel der Mannschaft vom FC KID erwärmen.

Der agile Kilchenstein stellte jedoch den Spielverlauf mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff der Adrenaliner auf den Kopf und erzielte das 1:0. Die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken, erzielten fast im direkten Gegenzug das 1:1 und ließen noch zwei blitzsaubere Tore folgen - also doch wieder eine Abreibung für die Alzenauer?

Denkste! Angeführt vom bärenstarken Marius "Jesus" Kilchenstein drehten die Mannen von Brandenbusch auf und erzielten durch Kilchenstein und Kowalski noch den vielumjubelten Ausgleich. Mit der letzten Aktion des Spiels scheiterte erneut Kowalski noch am Pfosten, doch ein Sieg wäre wohl des Guten auch zu viel gewesen. Alles in allem ein wertvoller Punktgewinn für den amtierenden Kleinfeldmeister.

-JS-

18.10.2012

Raider heißt schon lange Twix - Wörner heißt jetzt Schu

Seit heute ist es amtlich - Adrenalin-Urgestein Wörner hat den Namen seiner Frau und damit die Initialen seines großen Idols Jan Simak angenommen.

-JS-

13.10.2012

2:0 bei Kickers Hanau - erster Sieg im ersten Punktspiel der Saison

Auf dem Nebenacker des Herbert-Dröse-Stadions wurden durch Tore von Michels und Wörner die ersten 3 Punkte eingefahren.

-JW-

22.09.2012

6:2 Heimkniederlage im Pokal-Halbfinale

Gegen spielstarke KID-Kicker war heute nicht viel mehr zu holen. Immerhin war das Ergebnis deutlich erträglicher als die 9:0 Klatsche im letzten Saisonspiel des Vorjahres.

-JW-

16. Mai 2012

Kelsterbacher „Hoch und Weit“ - Taktik scheitert am Alzenauer Star-Ensemble. …

Adrenaliner nach Skandalspiel und Abbrennen von bengalischen Feuern im Fanblock vor dem DFB-Sportgericht. Vermummter Helmut Milan rennt nackt über den Platz in Richtung Gästeblock…

Kelsterbach – Mit Rasen-Schuhen bestückt traten die Alzenauer Kicker, verstärkt mit dem Comebacker des Jahres Florian „die Katze“ Weigand, den beschwerlichen Gang ins benachbarte Hessen an. Das im Vorfeld als richtungsweisendes Spiel zur Meisterschaft betitelte Match wird auch aufgrund der Hinfahrt in denkwürdiger Erinnerung bleiben. Völlig von der Marschrute „das wird Einbahnstraßen-Fussball“ irritiert, fuhr der sonst so umsichtige 10er der Gastmannschaft bereits bei der Anreise gegen die Fahrrichtung im Zubringer zum Kelsterbacher Sportpark und hätte die Alzenauer somit bereits vorab um die 4 Eckpfeiler der Mannschaft dezimiert. Geistesgegenwärtig konnte er bei 15 km/h Geschwindigkeit noch eine Vollbremsung hinlegen und wurde höflich mit ausgestrecktem Mittelfinger von einem Anwohner auf den richtigen Weg hingewiesen.

Die Rasenspieler aus Alzenau wurden bereits beim Einlaufen auf das gegnerische Geläuf von herbeieilenden Ordnern aufgehalten. Völlig indiskutabel wurde den Profis vom VfR AA (Verein für Rasenspiele Adrenalin Alzenau) nicht wie gewohnt ein frisch gemähter Rasenplatz zur Verfügung gestellt, sondern man fand sich urplötzlich auf einem roten Sandplatz wieder, der die Größe eines Tischfussballs hatte. Wie ist es anders zu erklären, dass der Alzenauer Sturmtank Piccolo Ciccione Numero Dieci die 1,20 m von der Eckfahne bis zur 16er-Linie ohne weiteres mit hohen und scharfen Eckbällen überwinden konnte. Immer wieder wachgerüttelt von den Weisheiten des Alzenauer Trainers vor Spielbeginn: „Der Ungeduldige fährt sein Heu naß ein“ (Wilhelm Busch 1832-1908) und „Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel“ (Johannes XXIII. 1881-1963), fuhren die Alzenauer einen Angriff nach dem anderen auf das Kelsterbacher-Bollwerk ohne an dem 0-0 zur Pause zu verzweifeln.

Bereits in der Halbzeitpause wurde den mitgereisten Fans um Helmut M. klar, das hier kein Schönheitspreis zu gewinnen war. Und plötzlich, wir schreiben die 40. Spielminute, wurde es dann plötzlich euphorisch im Kelsterbacher Strafraum. Entgegen der Weisheit „wer die Ecke rausholt sollte sie nicht selbst schießen“, schnappte sich Frank K. das Leder und drosch es mit Vollspann von der Eckfahne auf den aufgerückten Papa Paul. Im Stile eines Air Riedle schraubte sich der 1,90m Hüne in die Luft und versenkte das Leder dank „Geheimratsecken freier Stirn“ in den Winkel der Heimmannschaft.

Nun war der Bann gebrochen und der Alzenauer Übungsleiter konnte einige Minuten später mit einem sehenswerten 40m Fernschuss auf 2-0 erhöhen. Das von den Kelsterbachern ausgegebene Kick and Rush -Spiel verpuffte nun von Minute zu Minute mehr und das legendäre Offensivspiel der Alzenauer kam ins Rollen. Das Endergebnis durch den Ur-Alzenauer „Hacke Spitze 1,2,3 – Wörner“ konnte durch einen fantastisch vorgetragenen Angriff herausgespielt werden.

Mit diesem Sieg ist wohl weiterhin mit den Alzenauer Jungs im Titelrennen zu rechnen …

Es spielten:

Schofkopp – Hähnchenschlögl - Holzmichel – Ütsch – Axxxel – Johnny Jonas – Kleine Dicke 10er – Jan Simak Zuschauer : 1 (Hooligan Milan)

-FK-

20. März 2012

Adrenalin wie im Rausch – Auch Streik im öffentlichen Nahverkehr hält Adrenalin-Express nicht auf

Wie im Rausch !? Beginnen wir unsere Berichterstattung mit genau diesem Aufhänger…es ist Samstag der 17.03.2012, wir befinden uns in den ganz frühen Morgenstunden, so gegen 14.58 Uhr, alle sind gekommen, nein, wirklich alle ? Leider nein, unser ehemaliger Torwart Flo Weigand hat es leider nicht geschafft, sich derart früh aus den Federn zu quälen. Aber kennen wir das nicht alle, wir sind gerade 18 Jahre alt geworden, haben wieder einmal die ganze Nacht am PC über Netzwerk mit den imaginären Freunden Schafkopp gespielt und Mama ruft nicht um 12 Uhr das die Klöse fertig sind !? Wer kann es einem übel nehmen, der soviel Verantwortungsbewusstsein hat, wie unser Vorsitzender eine Packung Zigaretten hoch halten kann, einfach die ganze Mannschaft beim Kracher der Rückrunde im Stich zu lassen, wenn man doch noch so schön bubu machen kann. Vergessen wir die ganze Sache einfach, der Pass ist zerrissen, die Wogen geglättet…

Aber war das ganze nicht ein abgekartetes Spiel von unserem Trainer Papa Paul ? Wie sonst hätte er einen derart reibungslosen Torwarttausch vornehmen können. Gerade noch mit Bäckerschürze und weißen Birkenstock auf der Zuschauertribüne sitzend, fand man nun einen weltklasse aufspielenden Torwart Andy P. Will zwischen den aus gebürsteten Aluminium bestehenden Pfosten des Hörsteiner-Bergstadions. Die Bäckerschürze zu einer Art kurzen Hose hochgesteckt, die mit Hornhaut gestählten Hände ohne Handschuhe in die Luft gestreckt und den Ljilianern liefen die ersten Angstschweißtropfen von der Stirn.

Wer dachte, die rassige Partie konnte nun beginnen, sah sich eines Besseren belehrt. Aufgrund der ganzen Torwarthektik wurde völlig die Anwesenheit eines Schiedsrichters aus den Augen verloren. Doch plötzlich drehten sich alle Augen auf den nahe liegenden Parkplatz. War es Ken, der langjährige Lebensgefährte von Barbie, der dort in seinem weißen Shopping-Porsche seine Handbremse anzog und mit aufsteigendem Staub in die Parklücke schlitterte !? Weit gefehlt, völlig überraschend konnten wir unseren lange verschollen geglaubten Bodensee - Maradonna Frank, der nichts anbrennen lässt, Wonschik, begrüßen. Aber plötzlich war es wieder der Tag der fehlenden Jerseys. Nur mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet konnte die Partie aufgrund der farbig-gleichen Heim-Trikots nicht angepfiffen werden. Völlig selbstlos riss er sich das schwarze T-Shirt vom Leib und konnte die Partie mit seinem darunter liegenden Fell, mit einiger Verzögerung, anpfeifen.

Gleich gehen wir noch auf das komplette Spielgeschehen ein. Lassen sie uns aber vorher noch eine Spielszene genauer beschreiben, die den unbändigen Willen zum Sieg an diesem Tag besonders gut hervorheben kann. Wir zeichnen die 35. Minute, die Adrenaliner liegen 3-1 in Front, mit einem perfekt heraus gespielten Konter brechen die Ljilianer auf der rechten Seite durch, umkurven 2 Abwehrspieler und sehen sich einem sicher geglaubten Anschlusstor gegenüber. Plötzlich grätscht, der sonst nicht gerade mit Technik, Schnelligkeit, Schussstärke, etc. gesegnete Latino Klassert auf die Torlinie und kratzt das runde Leder mit einer sehenswerten Aktion von der Linie. Ein Raunen geht durch die Weiten der Herschder Berg-Arena. Wie von der Tarantel gestochen reist, der im Freundeskreis nur „weiße Alaba“ genannte, seine Mannen aus dem 10- minütigen Tiefschlaf und peitscht sie wieder nach vorne.

Doch plötzlich ein Zwischenruf des doch ansonsten so umsichtigen und ruhigen 1. Vorsitzenden C. Kerby Kerber: „ Was is´n jetzt mit Mallorca, sind da Weiber im September“ ? Ach du liebes Lischen, was war da denn passiert. Wir schreiben die 59. Minute, es rollt der Konter zum 10-1 und ein völlig überheblicher Vorstand bringt die Mannschaft mit einem derartigen Zwischenruf völlig aus dem Konzept. Aber eins nach dem anderen. Sollte diese Frage nicht längst am vergangenen Mittwoch vom Butcher S. Fischer geklärt sein ? Weit gefehlt, weder kam ein Rückruf des Alzenauer TUI-Geschäftsführers noch konnte die Frage geklärt werden, ob bei unserer anstehenden Seminarreise im September noch genügend Frauen auf der Balearen-Insel verweilen. Aber mal im Ernst, ist es nicht egal, ob wir im Juli oder September fliegen, wenn die beiden Alzenauer Gigolos Steffen, das Schlachtermesser, Fischer und Gigi, der sich den Wolf tanzt, Reising, sowieso alle Frauen für sich beanspruchen werden !?

-Noch etwas am Rande: Alter Schwede, das Spiel endete 10-1 ! Torschützen 3x China Sehring, 3x Piccolo Ciccione Numero Dieci, 2x Clausthaler Wörner, 1x Der mit dem Ball tanzt Wegstein, 1x Rookie Jonas

-Was für ein schöner Samstag…

-FK-

04. November 2011

Adrenalin-Express rollt weiter Richtung Meisterschaft

Bei schönstem Herbst-Fußballwetter konnte die Mannschaft von Adrenalin-Alzenau im Heimspiel gegen die Freunde des Groben Sports Dietzenbach einen 4:2 Sieg einfahren und die makellose Bilanz weiter ausbauen. In der laufenden Saison ist man also weiter ohne Punktverlust.

In der Hörsteiner Schlappeseppl Arena sahen die Zuschauer zwei komplett verschiedene Halbzeiten. Während im ersten Durchgang Dietzenbach die klar tonangebende Mannschaft war und folgerichtig mit 1:2 führte (Tore: 0:1 - Reinold, 1:1 - Wörner, 1:2 - Flender) besannen sich die Alzenauer nach einer deftigen Ansprache ihres Trainers in Halbzeit zwei auf Ihre Tugenden.

Vorne wurde der Gegner konsequent unter Druck gesetzt, jeder lief den entscheidenden Schritt mehr, und so konnte das Spiel durch das Tor von Kremer und einem Doppelpack von Thomas Wegstein doch noch gedreht werden.

Neben den 3 fein herausgespielten Toren traf man noch 4 mal (!) Pfosten oder Latte, so dass am Ende auch die Dietzenbacher die Niederlage als verdient bezeichneten.

Da zeitgleich der vielleicht größte Konkurrent um die Meisterschaft FC KID mit 3:8 bei den Hanauer Lilien unter die Räder kam, haben die Alzenauer nun eine durchaus komfortable Ausgangslage im Rennen um den Titel.

-JW-

28. Oktober 2011

El classico geht in die nächste Saison

Nach dem Gewinn des Alzenauer Ortspokals hatten die Mannen um Spielertrainer und Neu-Papa Brandenbusch nun ausreichend Zeit, um sich auf die nächste große Aufgabe vorzubereiten - am morgigen Samstag steht im ewigen Klassiker die Ligapartie gegen die Grobsportfreunde aus Dietzenbach auf dem Programm.

Eine Partie, die durchaus als richtungsweisend bezeichnet werden kann, stehen die Gäste aus Hessen nach dem frühen Pokalaus und der bitteren 2:3 Niederlage gegen den FC KID doch bereits gehörig unter Zugzwang.

Für die Adrenaliner hingegen könnte mit einem Sieg ein weiterer Schritt Richtung Tripple (Meisterschaft, Pokal und Ortspokal) gegangen werden. Und die jüngsten Ergebnisse, nicht zuletzt die 5:1 Klatsche, die man Meister Lilien Hanau beibringen konnte, lassen die Alzenauer vor Selbstbewusstsein nur so strotzen.

"In unserer momentanen Verfassung sind wir zwar sicherlich Favorit - zumal auf unserem geliebten Kunstrasen - dennoch dürfen wir den Gegner nicht unterschätzen. Die haben einiges wieder gut zu machen!" warnt Ex-Kapitän und Trainingsweltmeister Wörner dennoch.

Zu Recht, schließlich warten die Mainfranken seit über vier Partien gegen die Dietzenbacher auf einen Dreier.

Anstoß ist am 29.10.2011 um 14:00 Uhr in der Schlappeseppel-Arena in Hörstein

-JW-

04. Oktober 2011

Historischer Turniersieg beim Alzenauer Ortspokal

11 Jahre nach der Schmach vom Prischoß (die älteren Leser werden sich an die 1:3 Final-Niederlage gegen den FC Brechstange erinnern) konnten die Adrenaliner am vergangenen Sonntag erfolgreich Revanche nehmen und eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie zur Zeit wohl eine der besten Kleinfeldmannschaften Bayerns stellen.

Das Turnier begann für die Mannen von Spieler-Trainer Brandenbusch mit einem Schock - kein Torwart da! Kein Auswechselspieler da! Ersteres Problem löste sich kurz vor Anpfiff, als Weigand doch noch den Weg nach Alzenau fand. Mannschaftsintern wird nun von einer Geldstrafe in Höhe seines später beim Bayerischen Glücksspiel erworbenen Gewinns gemunkelt.

Das zweite Problem - keine Auswechselspieler - entpuppte sich bald als Vorteil: von verwirrenden Wechseln verschont, gewann man gegen den Geheimfavoriten vom "HSC Beinschuss" knapp, aber verdient mit 2:1 (Tore: Wörner, Kremer). Im zweiten Gruppenspiel wurde gegen die Kickendales um den alternden Weltstar Thorsten Weber mit 3:1 der zweite Dreier eingefahren (Tore: Wohlschlögel, 2x Kremer)

Nach einer unnötigen, aber nicht unverdienten 1:2 Niederlage (Tor: Kremer) gegen die "Aushilfskicker" musste noch einmal um das weiterkommen gezittert werden. Doch mit Hilfe des extra eingeflogenen Frank "Alpenmaradonna" Wonschik, gewann Adrenalin das letzte Vorrundenspiel souverän mit 4:0 gegen die "Grashoppers". (Tore: Kowalski, Kremer, Wonschik, Wörner).

Der Sonntag begann ähnlich wie der Samstag - ohne Torhüter. Vom Schafkopf abgehalten, konnte das Spiel aber dann doch noch mit 20-minütiger Verspätung und einem erfolgreichen Flo Weigand (Glückwunsch zum 2.Platz beim Schoooof!) angepfiffen werden. Der Sieg war nicht so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt - mit 4:1 besiegte man die tapfer kämpfenden Jungs vom IFC Bavaria.

Das Finale schließlich zeigte, wie viel taktisches Geschick und wieviel Cleverness die Truppe in den letzten Jahren hinzugewonnen hat. Nach dem frühen Führungstreffer durch Wörner - neben Wonschik dem einzig Verbliebenen aus dem 2000er-Kader - ließ man sich geschickt zurückfallen, um auf Konter zu lauern. Einer davon wäre auch kurz vor der Halbzeitpause beinahe durch Kowalski mit dem 2:0 belohnt worden.

Selbst Neuverpflichtung Jogi Trageser fügte sich in seinem erst zweiten Spiel für Adrenalin nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein, so dass die Brechstange ausser einem knapp von der Linie gekratzten Ball keine wirkliche Gefahr mehr verbreiten konnte. Somit war es den Adrenalinern vorbehalten, das letzte offizielle Fußballspiel auf dem Sportplatz am Rothen Strauch zu gewinnen.

Nach diesem historischen Sieg kann man sich nun mit breiter Brust den kommenden Aufgaben in der Premiere-League widmen. Der Hunger auf das "Double" und den damit verbundenen Ausflug auf eine beliebte balearische Urlaubsinsel ist noch lange nicht gestillt!

-JW-







18. September 2011

Hanau Hotspurs - Adrenalin 2:8

Bei Adrenalin wurde dieses Wochenende die Rotation angeworfen. In Abwesenheit von Coach Brandenbusch rotierte zunächst Vorstand Kerber auf den Trainersessel und nominierte für die Partie gegen Hanau Hotspurs anstelle von einer ganzen Reihe von Stammspielern einige Überraschungen aus dem zweiten Glied. Um sich den Trainerjob möglichst einfach zu machen nahm er nur 6 Spieler seines Vertrauens mit auf die Reise nach Hanau und erteilte weiteren Kandidaten aus dem Spielerkader knallharte Absagen.

Die knappe Spielerkalkulation drohte sich kurz vor dem Spiel noch zu einem ernsthaften Problem auszuwachsen, als Goalgetter Sehring feststellte, dass er sein Trikot zu Hause vergessen hatte. Es fand sich hierfür aber noch eine kurzfristige Lösung, so dass der Schiedsrichter mit etwas Verspätung anpfeifen konnte.

Zum Glück legten Sehring (2) und Kilchenstein (1) mit den Toren zum 0:3 bald den Grundstein für den Erfolg gegen die Hotspurs, so dass sich die älteren Spieler im Kader schnell auf einen geruhsamen Nachmittag freuten. Nach einer Weile hatte jedoch Goalie Mailänder das Ballgeschiebe in den eigenen Reihen satt und sorgte mit einem Assist zum 1:3 noch einmal für Spannung. Stürmer Sehring wollte das nicht auf sich sitzen lassen und erhöhte noch vor der Pause zum 1:4.

In der Halbzeitpause konnte sich Teilzeit-Trainer Kerber nicht zu einer mitreißenden Rede durchringen und so wurden wichtigere Themen diskutiert. Unter anderem stand die Gründung einer Damen-Tennisabteilung zur Debatte. Fortsetzung folgt.

In die zweite Halbzeit ging Adrenalin mit unveränderter Aufstellung, jedoch ließ die Konzentration zu wünschen übrig. So gelang es den Hanauern, die deutlich entschlossener auf den Platz zurückkehrten, auf 2:4 zu verkürzen. Nach einer Weile nahmen die Alzenauer wieder das Heft in die Hand und schossen mit Sehring (3) und Wörner (1) die noch fehlenden Tore zum letztlich verdienten Auswärtserfolg.

Es spielten:

Mailänder - Wohlschlögel - Grötenherdt - Kilchenstein - Wörner - Sehring

-FG-

06. Mai 2011

Geht da noch was in Sachen Meisterschaft?

Mit einer kämpferisch hervorragenden Leistung konnten am Mittwoch 3 wichtige Punkte auf Spitzenreiter BIH Ljiljan Hanau gutgemacht werden. Die Alzenauer revanchierten sich somit für die deftige 2-5 Packung im Hinspiel.

Und plötzlich sind die Aussichten auf das Double gar nicht mehr so schlecht - zwar ist man auf einen weiteren Ausrutscher der Hanauer angewiesen, doch die Hoffnung ist wieder da bei den Mannen um Trainer Klassert.

Ohne ihren Coach, der zur Spielersichtung in China weilte, begannen die Alzenauer um Kapitän und Leitwolf Timo Wohlschlögel engagiert und erspielten sich ein Chancenübergewicht, doch Sehring (Kopfball an die Latte) und Wörner vergaben. Und der erste Angriff der Gastgeber führte sogleich zur bis dahin unverdienten Führung (7.). Keineswegs geschockt, spielten die Alzenauer ihr offensives Tempospiel weiter und wurden mit dem 1:1 durch Wörner nach sehenswerter Vorarbeit von Sehring belohnt (22.). Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeit.

Mit dem Wiederanpfiff begann die wohl dramatischste Halbzeit dieser Runde für die Alzenauer: nachdem Taktikfuchs Manu Wörner auf die Aussenbahn beordert hatte, setzte sich dieser prompt im eins-gegen-eins durch und bediente Manu, der durch die Hosenträger des ansonsten auf Champions-League-Niveau agierenden Lilien-Keepers zur Führung einschoss (32.). Doch fast im Gegenzug schon wieder der Ausgleich nach einem astreinen Konter(36.). Und es kam noch dicker: erneut nach einem Konter wurde die zu weit aufgerückte Abwehr ausgespielt und Islamagic schloss zur erneuten Führung für die Gastgeber ab (43.).

Nachdem der starke Sehring erneut ausgleichen konnte (47.), trieb ein sinnfrei in die gegnerische Mauer getretener Freistoss Libero Kilchenstein zu Recht die Zornesröte ins Gesicht - denn im direkten Gegenzug konnten die Lilien erneut in Führung gehen (50.). Das Spiel wurde nun ruppiger, nach einem Schubser gegen Wörner musste ein Lilien-Akteur für zwei Minuten vom Platz. Doch die Überzahl konnte nicht weiter genutzt werden, und so musste der Ausgleich durch Kowalski schließlich nach einem Standard fallen: nach Foul an Kremer reagierte Wörner schnell und bediente Kowalski, der eiskalt vollstreckte (53). Sehr zum Ärger der verdutzten Heimmannschaft, die nicht ganz zu Unrecht auf den sich noch am Boden krümmenden Zehner der Alzenauer verwiesen und eine längere Behandlungspause erwartet hatten.

Hanau warf nun alles nach vorne, verärgert über den umstrittenen Ausgleich rollte ein wütender Angriff nach dem anderen auf das Tor von Flo Weigand. Doch der hielt seinen Kasten nun sauber und in der Nachspielzeit setzten die Alzenauer einen letzten, entscheidenden Angriff: Sehring fing einen Angriff ab, leitete schnell weiter auf Kowalski, der Wörner mit einem feinen Pass auf die Reise schickte. Der hatte allein gegen den Torwart leichtes Spiel und schob zum vielumjubelten Siegtreffer ein (60.+2).

Ein Dank gilt an dieser Stelle noch einmal den Lilien aus Hanau und ihrem sehr fairen Schiedsrichter! Trotz der ein oder anderen strittigen Situation wurde der Sieg der kompakten Alzenauer ohne weiteres Gemecker anerkannt und dem Gegner fair gratuliert.

Am morgigen Samstag schon geht es für die Lilien zum nächsten Gipfeltreffen nach Dietzenbach. Sollten die Grobsportfreunde nicht verlieren, hätten es die Alzenauer wieder selbst in der Hand, Meister zu werden. Somit wird neben dem eigenen Pokalspiel sicherlich auch das Spiel in Dietzenbach einige Beachtung finden. In Michelbach wiederum empfangen die Alzenauer im Pokalhalbfinale den Zweitligaspitzenreiter Calcio Club United ´08. Man ist gewarnt, schließlich verlor man in der letzten Saison das Pokalfinale auch gegen einen designierten Zweitligameister. Gegner damals: KSV BIH Ljiljan Hanau.

-JW-

08. April 2011

Liga-Spiel; Adrenalin Sports - BIH Ljiljan Hanau 2 - 5

Eine unnötige und bittere Heimniederlage musste unsere Truppe am vergangenen Samstag gegen die Lilien aus Hanau einstecken. Der krankheitsbedingte Ausfall von Stürmer Jan Wörner war für die junge Mannschaft offensichtlich nicht zu kompensieren.

Coach Klassert steht nun gehörig unter Druck, die Mitglieder-Vollversammlung am heutigen Freitag dürfte für ihn zum Spießrutenlauf werden. Dort dürften vor allem Zweifel laut werden, ob er die Mannschaft noch erreichen kann. Näheres dazu demnächst an dieser Stelle

-JW-

29. März 2011

Liga-Spiel; Die Perlen vom Untermain - Adrenalin Sports 0 - 6 ; 26.03.2011

Nachdem die Alzenauer bereits am vergangenen Wochenende im Pokal das Halbfinale erreicht hatten, musste man sich jetzt wieder auf die Liga konzentrieren. Am Samstag den 26.03.11 folgte das Auswärtsspiel gegen die 'Perlen vom Untermain Kelsterbach'. Soweit es der Redaktion bekannt ist war dies das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften und so war es auch nicht verwunderlich das der ein oder andere etwas verspätet an der Sportarena eintraf. Kaum an der Spielstätte eingetroffen wurden die verdutzten Spieler persönlich vom Hausmeister begrüßt und in ihre eigene Kabine (mit Türschild!!!) geleitet.

Zur Aufstellung: Weigand ersetzte den zuletzt stark aufgelegten Ersatztorhüter Kilchenstein der sich heute mit neuer Frisur im Mittelfeld wiederfand und auch hier eine gute Leistung ablieferte. Im Sturm wirbelten die Bekannten Namen Sehring (Mr. Dextro Energen) und Wörner abwechselnd. Um aber hier nicht alle taktischen Rafinessen preiszugeben kann nicht näher auf einzelne Positionen eingegangen werden, nur so viel - der Rest, nämlich Kremer, Kowalski, Klassert, Wohlschlögel und Brandenbusch, begrasten in einem Wechselspiel der takt. Formationen (wie es bisher nur aus der 'Primera Division' bekannt war) den Rasen.

Nachdem das Einlagespiel der örtlichen Jugendmannschaft beendet war wurde es ernst für beide Mannschaften. Der Gegner versuchte schon vor Anpfiff die Alzenauer durch Fangesänge seiner zahlreichen Anhänger (auch 'Ultras' genannt) zu verunsichern. Nach einigen Minuten des Abtastens beider Mannschaften wagten die Alzenauer erste Angriffe Richtung gegnerischem Strafraum. Nicht unerwähnt darf hier ein Fehler des Spielers mit der Nummer 5 (Name war der Redaktion nicht bekannt ;-) bleiben, der in der Vorwärtsbewegung bis dahin unerkannte Probleme mit der Ballannahme hatte.

Aber sehr wahrscheinlich war es genau diese Aktion die kurz darauf das erste Tor durch Sehring erst ermöglichte. Nachdem der Torhüter den ersten Schuss von Wörner noch parieren konnte, hatte Sehring im Nachschuss keine Probleme das Leder am hochkarätigen Goalie vorbeizuschieben. Kurze Zeit später schloss Wörner einen 'Solo' mit schönem Schlenzer von der rechten Außenbahn ab, sodass es nun 0:2 für die Alzenauer stand. So verabschiedete man sich auch in die Halbzeitpause.

Schon während der Halbzeitpause erkannte das feine Gespür der gegnerischen 'Ultras' das es möglicherweise kein Heimsieg an diesem Samstag geben würde. Um dies noch zu verdeutlichen skandierten einige bereits 'Vorstand raus' und 'Abstiegskampf'.. Nach ca. 10min in der 2.Hälfte kam es dann zum großen Auftritt des Liberos Daniel Kremer. Nach einem scheinbar verunglückten Angriff der Adrenaliner tankte sich Sehring auf der linken Außenbahn durch und dessen Flanke nutzte Daniel Kremer eiskalt aus und verwandelte mit dem Kopf zum 0:3. (Anmerkung der Redaktion: sein erstes Tor überhaupt für Adrenalin Alzenau).

Nun war der Bann gebrochen und die Adrenaliner erhöhten in der Folge durch Wörner, Sehring und Kowalski (hatte seine neuen 'weißen' Schuhe an und versuchte so von seinen Konditionsproblemen abzulenken) auf den Endstand von 0:6. Abschließend sollte man auch noch die kämpferische Leistung von Brandenbusch erwähnen der sich wie bereits in der Vorwoche rührend um seine Gegenspieler kümmerte und sich das ein um andere Mal mit ihnen auf dem Boden wälzte und nette Gespräche führte ;-) Bis nächste Woche.

-NK-

23. März 2011

Pokal-Spiel; Komakolonne Rodgau - Adrenalin Sports 3 - 10 ; 19.03.2011

Am Samstag kam es zwischen den beiden Mannschaften zum zweiten Duell innerhalb von sieben Tagen. War der Ligasieg in der Vorwoche noch denkbar knapp (3:2), konnten die Adrenaliner beim Auswärtsspiel (in Abwesenheit des launigen Publikums im G-Block) frei aufspielen und belohnten sich und die nicht mitgereisten Fans mit einem 10:3 Kantersieg.

Die Alzenauer Kicker erwischten einen Traumstart und gingen dank eines Doppelpacks von Wohlschlegel und einem weiteren Treffer von Kowalski schnell mit 3:0 in Führung. Eine Nachlässigkeit von Wörner (Trainer Klassert sprach nach der langen Abwesenheit des ehemaligen Kapitäns von einer "gefühlten Neuverpflichtung") nach einer Ecke ermöglichte jedoch den ebenso schnellen Anschlusstreffer zum 3:1.

Doch die Hoffnungen auf eine Aufholjagd der z.T. noch hochprozentigen *hicks* Rodgauer wurden im Keim erstickt - nach zwei weiteren Treffern von Kowalski und Wörner ging es mit 5:1 zum Pausentee.

Der Drops war gelutscht, die Alzenauer - angeführt von dem sehr umsichtigen Ersatzkeeper Kilchenstein - erhöhten durch Brandenbusch auf 6:1. Die darauf folgende Schwächephase nutzten die Hausherren zu zwei Treffern, die Kremer zu wütenden Tänzen animierten. Doch Grötenherdt, erneut Kowalski per Doppelpack und Frank "Ciccio" Kremer machten den bereits zweiten zweistelligen Sieg der Saison perfekt.

Dieser demonstrierte eindrucksvoll die stetig wachsende Erwartungshaltung bei den Alzenauern - stets soll das Tempo hoch, der Ball flach und der Gegner auf Abstand gehalten werden. Das sind die Bedingungen, unter denen ein Coup für den für nächste Saison vakanten Trainerposten ermöglicht werden soll: der Vorstand um Christian "Heribert" Kerber und Nico "Bruchhagen" Klassert steht laut Informationen der BLIND-Zeitung in Verhandlungen mit Philip Brandenbusch.

Sollte dieser tatsächlich an den Prischoß zurückkehren, wäre das nach Rangnick, Dutt, Magath und Daum die nächste Sensation im Trainerkarussell der fast höchsten Deutschen Fußballklasse.

Es spielten:

Kilchenstein - Kremer D. - Kremer F. - Wohlschlögel(C) - Brandenbusch - Klassert - Kowalski - Wörner - Grötenherdt

-JW-

19. Oktober 2010

Liga-Spiel; Adrenalin Sports - FC KID 6 - 4 ; 16.10.2010

Was war da denn los ? Derby-Stimmung gegen einen Verein, der nicht mal annähernd in der Nachbarschaft liegt, kurz geschnittenes sattes Grün, frisch abgestreute Linien bei sommerlichen 9 Grad und Nieselregen.

Wer freute sich nicht auf unsere russischen Freunde vom FC KID, gegen die man sich bereits in der Vergangenheit kaum einen Meter in den 60 Minuten schenkte um dann doch nach Spielende dem sich immer wieder wechselnden Sieger fair zu gratulieren. Bereits vor Spielbeginn war klar, dass der Spielberichtsbogen zum ersten mal seit Jahren wieder mit 11 Spielern gefüllt werden konnte.

Begrüßen möchten wir hier besonders unsere drei Neuverpflichtungen Thomas "der mit dem Ball tanzt" Wegstein und Marius "The Machine" Kilchenstein, die unsere Mannschaft, ausgestattet mit 4-Jahresverträgen, in Zukunft verstärken werden. Auch konnten wir erstmals unseren neuen Goalie Daniel "Charly" Braun, wenn auch am vergangen Samstag nur als umsichtigen Schiedsrichter, willkommen heißen. Aber nicht zu vergessen Christian "il Presidente" Kerber, den man nach gefühlten 6 Jahren Abstinenz ebenfalls an dieser Stelle wieder begrüßen kann. Beschränkte er sich in der Vergangenheit eher auf das sanfte Umgrätschen der gegnerischen Sturmreihen, gefiel er am vergangen Spieltag durch nie gesehene Lauffreude und Torgefährlichkeit.

Das Spiel war ein Spiegelbild der vergangen Partien gegen den FC KID. Zwei spielstarke Mannschaften, die sich bereits im Mittelfeld egalisierten. Die Adrenaliner legten los wie die Feuerwehr, erspielten sich die ein ums andere Chance und gefielen durch perfektes Passspiel. Der Dreh- und Angelpunkt Thomas Wegstein setzte die Stürmer ein ums andere Mal perfekt in Szene. Der wieder erstarkte Björn Sehring glänzte im Zusammenspiel mit Axel Kowalski vorm dem gegnerischen Tor und der pfeilschnelle Stephan Michels brachte die gegnerischen Abwehrreihen ein ums andere Mal in Verlegenheit. Folgerichtig führte man, angefeuert von den angereisten Fans, bereits mit 4-1.

Die Abwehrreihe, angeführt vom sicheren Goalie Florian Weigand, den beiden Säulen Daniel Kremer und Timo Wohlschlögel, brachte sich ebenfalls ein ums andere Mal in den Angriff ein und verteidigte sonst souverän. Durch das sichere Spiel nach Hinten und den perfekten Spielaufbau, konnte sich die Trainer-Legende Frank Grötenherdt mit einem 35 Meter - Winkelkracher in die Torschützenliste eintragen. Unerklärlicherweise verlor man am Ende der zweiten Hälfte völlig den Faden, auch durch zwei zweifelhafte Tore geschuldet, und ließ den Gegner auf 4-4 ausgleichen. Hätte der beinharte Verteidiger Nico Klassert kurz vor Schluß nicht noch in höchster Not in sensationeller Manier vor dem einschussbereiten Stürmer gerettet, wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre. Angepeitscht von der kompletten Alzenauer Volleyballmannschaft besann man sich nun auf die Tugenden der Adrenalin-Mannschaft und gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Der mit einem Sahnetag ausgestatte Sehring brachte die Heimmannschaft wieder in Führung und der stürmende Abwehrrecke Wohlschlögel netzte mit einem Kracher verdient zum Endstand ein.

Vergisst man die unerklärlichen 10 Minuten in der zweiten Halbzeit, sollte man das gewonnene Selbstvertrauen und den Spielwitz in die nächsten Spiele retten.

Es spielten:

Weigand- Kremer D. - Wohlschlögel - Klassert - Kerber - Kilchenstein - Michels - Kowalski - Sehring - Wegstein - Grötenherdt

-FK-

14. Oktober 2010

"Licht und Schatten"

Nachdem sich die Jungs von Adrenalin den Saisonauftakt (gegen Komakolonne Rodgau) mit einer 4:2 Schlappe gehörig vermasselten, konnte man das darauf folgende Wochenende erfolgreicher gestalten.

Am Samstag war Pokal angesagt. Der Gegner in der ersten Runde hieß "Bierhannnes".

Im Gegensatz zum letzten Spiel stellten die Interimstrainer Kremer & Klassert das System wieder um und spielten mit einem Libero. Da diese Seite mittlerweile nicht nur von der Fanszene sondern auch von einigen Gegnern verfolgt wird, kann hier leider nicht in vollem Umfang auf die Taktik eingegangen werden… Nur so viel, "Axel der Libero" fand sich diesmal im Sturm wieder…

Die Gegner mussten etwas Ersatzgeschwächt anreisen, sodass Sie keinen Auswechselspieler vorzuweisen hatten, aber dies soll die Leistung der Adrenaliner nicht schmälern. Das Spiel wurde mit 10:1 gewonnen. Über weite Strecken des Spiels wurde gut kombiniert und es wurden einige sehenswerte Kombinationen gezeigt. Einzig die Chancenverwertung war nicht optimal, aber dies nur am Rande. Da dieses Jahr die Liga sehr ausgeglichen ist, (wie die ersten Ergebnisse zeigen) muss die Mannschaft in der laufenden Saison von Spiel zu Spiel top Leistungen bringen um im oberen Drittel der Tabelle zu stehen.

Aufgrund des späten Berichts der ersten beiden Spiele kann auf nähere Details nicht mehr eingegangen werden, da bereits einige "Schlappeseppel" das Kurzzeitgedächtnis des Reporters beeinträchtigten…

-NK-

23. Juni 2010

Pokal-Finale Kleinfeld 2010: Lilien machen die Alzenauer zu "Vize-Königen"

Nahezu in Bestbesetzung angereist und doch hat es nicht sollen sein. Die Kicker von Adrenalin Alzenau haben am vergangenen Wochenende auf neutralem Platz in Steinheim die letzte Titelmöglichkeit verschenkt und das Finale gegen KSV BIH Ljiljan Hanau mit 4:1 verloren. Individuelle Fehler und die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor gaben letztlich den Ausschlag für die bittere Niederlage. Nachdem man den Gegner in der ersten Halbzeit zu allem Überfluss auch noch durch ein Eigentor in Führung gebracht hatte gelang zwar früh in der zweiten Halbzeit der Ausgleich, jedoch konnte das Tempo nicht aufrecht erhalten werden und so kam es schließlich zum genannten Endstand.

In der Saison 2009/2010 mussten die Alzenauer somit leidvoll erfahren, dass 2 Niederlagen in der Saison genügen, um jegliche Titelchancen zu verspielen, wie ein Blick in die diesjährige Statistik zeigt:

Saison 2009/2010

-FG-

01. Juni 2010

Pokal-Halbfinale Kleinfeld 2010: "Finale oho, Finale …"

Strömender Regen, 10° Außentemperatur, kurzum, die Bühne war gestern geschaffen für einen weiteren Pokal-Fight auf dem Alzenauer Kunstrasen-Geläuf. Die Vorzeichen standen nicht schlecht: Vizemeister der A-Klasse gegen eine Team aus dem Mittelfeld der C-Klasse, die Mannschaft der Hanauer Heißsporne. Trat man auf Alzenauer Seite fast in Bestbesetzung an, lediglich die Ühlein-Brüder mussten ersetzt werden, so schien auch der Gegner aus Hanau mit einer runderneuerten Elf den Weg an den Alzenauer Rothen Strauch angetreten zu haben.

Bereits in den ersten Minuten nahmen sich die Gäste vor, den Beweis "der Pokal hat seine eigenen Gesetze" in die Tat umsetzen zu wollen. Flotter Angriffsfussball, mit einem exzellent aufgelegten Spielmacher, brachte die Abwehrreihe, um den fantastisch aufspielenden Goalie Weigand, ein ums andere Mal in höchste Bedrängnis. Doch nach den altbekannten Anfangsschwierigkeiten der Alzenauer-Kicker ging man kurz darauf nach einem sehenswert abgeschlossenen Angriff durch durch den Kapitän (des Kahler sinkenden Schiffes) Wörner mit 1-0 in Führung. Auch die kurze Zeit später ausgebaute Führung auf 2-0 brachte den Adrenalinern jedoch nicht die nötige Sicherheit.

Zu schnelle Ballverluste im Angriff und Mittelfeld ließ die Abwehrreihe um die Herren Grötenherdt, Wohlschlögel, Klassert und die Kremer-Brothers keine Ruhe finden. Selbst dieses Defensive-Bollwerk, dass wohl in jeder Bezirksliga-Mannschaft unter den ersten Elf stehen würde, konnte in den ersten Minuten nicht derart schalten und walten, wie es aus der Vergangenheit bekannt war. Selbst die eigentlichen Torgaranten Kowalski und Sehring konnten dem Spiel ihren Stempel vorerst nicht aufdrücken. Doch Mitte der ersten Halbzeit konnte ein Abspielfehler von Sehring eiskalt ausgenutzt werden, der per linker Klebe zum 3-0 abschloss. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff konnten die Gäste nach einem schlampigen Abspiel auf 3-1 verkürzen.

Der sonst so ausgeglichene Spieler-Trainer Grötenherdt verlor in der Halbzeitpause völlig die Fassung, als er mehre Spieler am Kragen schnappte und an die doch durchaus bestehende fußballerische Gabe eines jeden Einzelnen appelierte. Völlig außer sich und mit hochrotem Kopf sprach er die Missstände der ersten Halbzeit an und forderte nun von jedem 120 %.

Wie ausgewechselt kamen die Starkicker, angepeitscht von Hooligan-Helmut (der einzige zahlende Fan an diesem Tag, leider blieben die Supporters "Äbbelwoiexpress" aus Weichei-Gründen dem Spiel fern), zurück auf den grünen Rasen. Bereits nach einigen Minuten in der 2. Hälfte konnte der groß gewachsene 10er der Heimmannschaft nach einer mustergültigen Flanke von Wörner auf 4-1 erhöhen. Im Stile von Horst Hrubesch köpfte der eigentliche Libero, dessen Rücknummer 10 aufgrund der Trikotgröße meist kaum sichtbar in der Hose steckt, unhaltbar unter die Latte. Die Abwehr stand nun richtig, das Mittelfeld und der Angriff rollte mit dem ein oder anderen Angriff auf das gegnerische Tor und ließ den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen. Nach einem wunderschönen Steilpass von Sehring konnte der wieselflinke Kremer erneut seinem Gegenspieler entwischen und ließ dem Goalkeeper der Gäste, der zuvor mit Weltklasse-Paraden glänzte, keine Chance.

Als in der Folge noch Spieler-Trainer Grötenherdt mit einem satten Fernschuss unhaltbar ins kurze Eck traf, waren alle Dämme gebrochen. Er lief auf die gegnerisch Platzhälfte zu und ließ sich von einigen Pfarrei-Kickern vor lauter Freude auf den Schultern zurück in die Abwehr tragen. Der nie aufsteckende Gast aus Hanau blieb auch in den Folgeminuten gefährlich. Doch wiederum das an diesem Tage perfekt aufgelegte Duo Sehring/Kremer konnte sich erneut ins Rampenlicht katapultieren. Klasse Rettung aus der Abwehr, Sehring mit Hacke Spitze 123 auf den wie entfesselt spielenden Kremer, dieser sich die erneute Chance nicht nehmen ließ und zum 7-1 einnetzte.

Ein Dank gilt dem spontan eingesprungenen "Schiedsrichter" Gigi, der mit 11 Pfiffen in 60 Minuten (2x Anstoss, 1x Abpfiff, 8 Tore) in die Analen des deutschen Schiedsrichterwesens eingeht.

Den heutigen Sieg widmen wir unserem 1. Vorsitzenden Körby, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Die besten Genesungswünsche, wir werden bereits in einer Woche bei unserem Trainingslager in Regensburg die Möglichkeit haben, noch einmal gemeinsam auf den Finaleinzug anzustoßen.

-"DK" aka FK-

14. Mai 2010

Unglückliche Punkteteilung im Top Spiel der Premiere League - Meisterschaft für Adrenalin gelaufen!

Bei herrlichem Fußballwetter reisten die Adrenaliner am vergangenen Samstag mit einer kleinen aber schlagkräftigen Truppe zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft an den Dietzenbacher Hexenberg. Die Spielstätte war in vielerlei Hinsicht einzigartig. Zum einen war der Platz von seiner Abmessung her so ausgelegt, dass theoretisch auch die Goalies ihre Chancen auf Fernschüsse auf den gegnerischen Kasten hatten, zum anderen turnten beim Eintreffen der Alzenauer geschätzte 15 Dietzenbacher im FDGS Trikot auf dem Rasen herum und man fragte sich ob die Hessen einen Blockwechsel wie im Eishockey vollziehen werden würden.

Nach der Ansprache des Spieltrainers Grötenherdt, der nochmals klarstellte, dass an diesem Tag nur ein Sieg helfen würde um die Chance auf die Meisterschaft zu wahren und deshalb entsprechenden Einsatz einforderte, pfiff der durchgehend an der Mittellinie zementierte "Schiedsrichter" die Partie um 13 Uhr an. Und es ging gleich los wie die Feuerwehr. Gleich in der ersten Minute gelang es den Dietzenbachern vor dem Alzenauer Kasten aufzutauchen, doch Weigand parierte, warf gedankenschnell auf Kowalski ab, der wiederum Sehring mustergültig bediente, dieser legte den Ball jedoch knapp am Kasten vorbei. Das wäre ein Start nach Maß gewesen… Der bereits angesprochene kurze Platz sorgte für Chancen im Minutentakt und so kamen auch die Dietzenbacher, deren Stürmer ein ums andere Mal die Abwehr geschickt hinterliefen, immer wieder zu gefährlichen Aktionen. In Minute 4. wehrte der in der gesamten Partie überragend spielende Wohlschlögel einen Schussversuch ab, indem er sich beherzt in diesen hineinwarf. Keine 3 Minuten später, war es Kapitän Wörner, der mit einer schönen Einzelaktion allein auf den gegnerischen Goalie stürmte, das Leder jedoch nicht unterbringen konnte.

In der 10. Minute war es dann soweit, der Dietzenbacher Jan Zeller konnte nach einer Unaufmerksamkeit im Mittelfeld frei angespielt werden und schob die Kugel am chancenlosen Weigand zur 1:0 Führung für die Hessen ein. Die Dietzenbacher erspielten sich jetzt ein Chancenplus, doch Adrenalin steckte nicht auf. Dank der durchweg starken Leistung der Alzenauer Abwehr, bestehend aus den Kremer Brüdern, Grötenherdt und Wohlschlögel konnte man die Stürmer aus Hessen immer wieder vom Ball trennen und Gegenangriffe einleiten. Die Alzenauer Offensive versuchte mit allein Mitteln Druck aufzubauen. Die allesamt mit einem guten Schuss ausgestatteten Stürmer: Sehring, Wörner und der etwas zurückgezogen spielende Kowalski versuchten jetzt den einen oder anderen Distanzschuss abzufeuern - jedoch ohne Erfolg. Nun begann Alzenau das Spiel wieder etwas unter Kontrolle zu bekommen. In der 21. Minute war es Wörner, der den Ausgleich auf dem Schlappen hatte - den Ball jedoch aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringen konnte.

In der 22. Minute dann der Ausgleich. Nach großem Durcheinander in der Dietzenbacher Abwehr kam der Ball zum aufgerückten Wohlschlögel, der aus kurzer Entfernung einschoss und die Alzenauer jubeln ließ. Vor dem Seitenwechsel gelangen den Adrenalinern durch Sehring und Kowalski noch 2 sehenswerte Fernschüsse, die nur knapp am Tor vorbeiflogen, dann ging es in die Halbzeitpause.

In der ersten Minute der zweiten Halbzeit wurde Weigand gleich mal auf die Probe gestellt, doch der vor dem Spiel etwas verkatert dreinblickende Alzenauer Goalie, roch den Braten und bekam reaktionsschnell die Beine zusammen und konnte so den Beinschuss und die Führung für die FDGS verhindern. In Folge ging es auf beiden Seiten etwas ruhiger zur Sache und Adrenalin versuchte etwas überlegter zu agieren. Dann zwei Aufreger hintereinander, zuerst köpfte Sehring aus spitzem Winkel den Ball an den Pfosten, fast im Gegenzug kam ein Dietzenbacher Angreifer mit einem satten Schuss vom 16er zum Abschluss, den Weigand mit der vermeintlich besten Parade des Spieltags am Alzenauer Kasten vorbeilenken konnte. Im weiteren Verlauf kamen beide Teams zu weitern Torchancen doch der Ball wollte hüben wir drüben einfach nicht rein. Zu guter letzt war es erneut Sehring der die Kugel durch einen schönen Move am Goalie vorbeilegte. Da er den Ball jedoch nicht voll traf, hoppelte das Leder nur gegen den Pfosten - Riesenpech für Alzenau, wäre dieser Ball reingegangen hätten die Adrenaliner im Anbetracht der noch 5 verbleibenden Spielminuten den Sieg wohl nicht mehr aus der Hand gegeben. Am Ende müssen sich die Alzenauer mit einem leistungsgerechten Unentschieden gegen einen starken Gegner aus Dietzenbach zufrieden geben.

Lobend sei noch erwähnt, dass sich nach zwei, drei hitzigen Auseinandersetzungen sowohl die Alzenauer als auch die Dietzenbacher nach dem Spiel als faire Sportsleute begegneten und sich alle für ein ordentliches Spiel beim jeweiligen Gegner bedankten. Die FDGS benötigen in den verbleibenden 2 Spielen nur noch 2 Punkte um den Meistertitel klar zu machen. Adrenalin muss sich wohl erneut mit dem Vizemeister begnügen. Nichts desto trotz können die Alzenauer auf eine sehr gute Saisonleistung zurückblicken, die Mut für die künftigen Aufgaben gibt!

-SM-

03. Mai 2010

"El Clasico" in Dietzenbach

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus - so auch der hessische "El Clasico". In ihren Liga-Generalproben hielten sich dabei sowohl die Freunde des groben Sports (3:1 gegen Juventus Kleinostheim) als auch die Adrenalin-Kicker (5:2 gegen Mühlheim) schadlos.

Während die Alzenauer am Samstag (Anpfiff: 13:00) selbst bei einem Sieg noch auf einen weiteren Ausrutscher der Dietzenbacher hoffen müssen, können diese bei einem eventuellen Sieg bereits den Meisterschaftssekt kaltstellen. Damit es soweit nicht kommt, hat Trainer Grötenherdt seine Mannschaft heute zu einem Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestellt.

Für das Spiel am Samstag steht jedoch Dauerkartenbesitzern noch ein Restkontingent an Karten zur verfügung; ebenfalls sind noch Plätze in den Sonderzügen nach Dietzenbach frei. Interessierte Schlachtenbummler melden sich bitte bei Fanclub-Koordinator und Torwartlegende Helmut Mailänder.

-JW-

25. April 2010

Heimsieg in der Hitzeschlacht: Adrenalin - Schoppeschlepper 5:2

Am gestrigen Samstag standen die Vorzeichen für die Adrenaliner nach den Absagen diverser Leistungsträger, die gesellschaftlichen oder politischen Verpflichtungen nachkommen mussten, auf dem Papier eigentlich erst mal nicht so gut. So war man froh, dass Michels seine Knieverletzung auskuriert hatte und der Kader zusätzlich mit Routinier Scharwies, dem Aushilfs-Adrenaliner Amberg und nicht zuletzt dem im Jack Daniels Trikot auflaufenden Reising aufgefüllt werden konnte.

Nachdem die Gäste aus Mühlheim das Stadion in Michelbach nur mit Verspätung gefunden hatten, pfiff Schiedsrichter Happ das Spiel bei unerwartet heißem Wetter mit 15-minütiger Verzögerung an. Die Adrenaliner hatten sich da bereits seit einer Stunde beim Warmmachen verausgabt, so dass das Spiel zunächst nur schleppend in Gang kam. Das änderte sich erst, als Andy Amberg nach einer Hereingabe den Mühlheimer Torhüter mit einem platzierten Kopfball überwinden konnte. Jetzt wachten zumindest die Mühlheimer auf und setzten die Alzenauer zunehmend unter Druck. Mit schönem Kurzpassspiel gelang es den Schoppeschleppern in kurzer Zeit das Spiel zu drehen und so stand es bald 2:1 für die Gäste. Bei beiden Gegentoren ließ die Abwehr der Adrenaliner den nötigen Biss vermissen und konnte jeweils den Abschluss nicht verhindern. Zu allem Überfluss verletzte sich Michels erneut und fiel für den Rest des Spieles aus.

Der in Abwesenheit der beiden etatmäßigen Kapitäne zum Spielführer beförderte Keeper Weigand wuchs in den darauf folgenden Minuten über sich hinaus und hielt seine Mannschaft weiter im Spiel, indem er eine Glanzparade nach der anderen ablieferte. Glücklicherweise konnte Sehring einen schön herausgespielten Entlastungsangriff mit einem trockenen Schuss ins Mühlheimer Tor zum 2:2 abschließen. Mit diesem Ergebnis ging man in die Halbzeit und nutzte die Zeit, um im Schatten wieder zu neuen Kräften zu kommen.

In der zweiten Hälfte machte sich dann der berüchtigte lange Atem der Alzenauer mal wieder bezahlt. Die Mühlheimer versuchten zwar weiterhin mit gezielten Bällen auf ihren Top-Stürmer Bulut zum Erfolg zu kommen, der starke Wohlschlögel nahm jedoch die Worte seines Trainers in der Pause ernst und meldete ihn für den Rest des Spieles schlicht und einfach ab. Wohlschlögel blieb sogar noch Gelegenheit sich mit in den Angriff einzuschalten und so schloss er einen Solo-Lauf mit einem satten Fernschuss zur erneuten Führung für die Alzenauer ab.

In den Jubel über den Führungstreffer mischte sich jedoch zunächst ein ungutes Gefühl, aus dem Alzenauer Tor hörte man es rufen: "Oh je, mir führn 3:2, da verliern mer widder!"

Weit gefehlt, denn auch Sehring hatte in der Halbzeit zugehört und nahm sich die Kritik zu Herzen, dass ein Tor ja wohl noch lange nicht genug für einen Top-Scorer sei. Die Alzenauer ließen sich jetzt das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und Sehring kam noch 2 x zum Torerfolg. Der Widerstand der Mühlheimer war gebrochen und das Spiel entschieden. Der eine oder andere Treffer hätte sicher noch fallen können, zum Beispiel als Reising in seinem ersten Saisonspiel alleine Richtung Tor der Schoppeschlepper geschickt wurde und nicht zum Abschluss kam. Vor 4 zahlenden Zuschauern versuchte man jetzt noch ein wenig für die Galerie zu spielen und ließ die Zeit herunterlaufen.

Schiri Happ erlöste beide Mannschaften schließlich mit dem sehnlichst erwarteten Schlusspfiff und die Alzenauer konnten sich bei gekühlten Erfrischungsgetränken zu einer respektablen Leistung gratulieren.

In der aktuellen Form muss man sich auch beim in 2 Wochen anstehenden Duell mit den Grobsportfreunden, dem Favoriten auf die diesjährige Meisterschaft, nicht verstecken. In den beiden Trainings bis zu diesem Spiel wird ein heißer Kampf um die Stammplätze entbrennen, nachdem am Wochenende klar wurde, dass auch der zweite Anzug passt.

Spielverlauf:

1:0 Andy Amberg, 1:1 Ilhami Bulut, 1:2 Michael Tomaschko, 2:2 Björn Sehring; Halbzeit; 3:2 Timo Wohlschlögel, 4:2 Björn Sehring, 5:2 Björn Sehring

-FG-

18. April 2010

Aus der Traum ? KID - Adrenalin 6:3

Bei strahlendem Sonnenschein hieß es am Samstagabend auf nach Dörnigheim zum Auswärtsspiel gegen "KID". Nachdem schon vor dem Spiel klar war, dass beide Mannschaften in nahezu Bestbesetzung angereist waren, wusste jeder, dass es packendes Spiel wird.

Entgegen den Erwartungen wurde nicht auf "roter Asche" sondern auf halbwegs vernünftigem Rasen gespielt. Vor Anpfiff kam es zum ersten Schock als der Schiedsrichter (mit russischem Akzent) in schwarzer Montur auf den Platz kam und uns aufforderte mit grünen Leibchen zu spielen.

Nach zehnminütiger Schnupperphase ohne besondere Ereignisse (außer einem wunderschönen Schuss ins Nirvana vom Kapitän) begann das Spiel ein wenig Fahrt aufzunehmen aber in die falsche Richtung, sodass es zum ersten Gegentreffer kam. Die Mannschaft agierte zu passiv und schaltete zu langsam auf Angriff um und kassierte prompt das zweite Tor. Bis zur Pause änderte die Mannschaft aus Bayern seine Spielweise nicht und so musste man ohne größere Chancen mit 2:0 in die Pause.

Nach einer feurigen Ansprache des Trainers wurde das Spielsystem umgestellt und es ging ab in die zweite Hälfte. Bereits in der 1. Minute verkürzte Sehring auf 2:1 und brachte seine Mannschaft so zurück ins Spiel. Mit nun vielmehr Spielanteilen wurde jetzt endlich mal kombiniert und so gelang Kremer der hochverdiente Ausgleich. Ohne einen Gang zurückzuschalten wurde weiter Powerplay gespielt was dem Spiel der Alzenauer gut tat. In einem weiteren Angriff konnte Kerber (endlich wird er mal im Spielbericht erwähnt) auf der linken Seite durchstarten und plötzlich fand er sich im Strafraum des Gegners wieder wo der Teufelskerl auch noch die Führung zum 2:3 erzielte. Sichtlich geschockt von seinem Ausflug reihte sich Kerber sofort wieder in seine gewohnte Umgebung (Abwehr) ein.

Noch in der Euphorie-Phase der Adrenaliner pfiff der katastrophale Schiedsrichter einen hochumstrittenen Elfmeter für den Gastgeber, der den eiskalt zum 3:3 nutzte. Anstatt weiter zu fighten, um den Gegner weiter unter Druck zu setzen spielte Adrenalin plötzlich den gleichen Mist wie in der ersten Hälfte. Um den Lesern hier noch weitere hässliche Details zu ersparen sei hier nur kurz angemerkt das die Alzenauer noch weitere 3 Tore kassierten.

Nach dieser bitteren Niederlage heisst es jetzt Arsch hoch um noch die minimale Chance auf das Double zu wahren…

-NK-

11. April 2010

Nicht schön, aber erfolgreich…

… hieß die Devise unter den Adrenalinern nach dem Abpfiff des Pokal-Viertelfinals, das die Alzenauer gestern mit 5:0 bei Komakolonne Rodgau gewannen. Sehr euphorisch war man nach dem Erreichen des Habfinals zunächst nicht, jedoch lockerten sich die Mienen, der zuletzt erfolgsverwöhnten Kicker nach dem ersten Schluck des hartverdienten Bierchens - gespendet vom Geburtstagskind Franky.

Von Beginn an kämpften die Adrenaliner mit dem spielstarken Gegner und dem stumpfen Rasen, der das Spielfeld endlos erschienen ließ. Die Rodgauer bestimmten in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen und spielten zahlreiche Torchancen heraus, jedoch verzweifelten sie an dem glänzend parierenden Goalie Weigand. Alleine ihm haben es die Adrenaliner zu verdanken, dass zur Halbzeit noch die Null stand. Entlastet wurde die Defensive nur selten. Die starke Abwehrreihe der Hausherren konnten die Adrenalin-Stürmer nur selten in Verlegenheit bringen. Dennoch hatten Sehring, Wörner und Michels die Führung auf dem Fuß, konnten das Leder aber nicht unterbringen. Mit einem schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause, in der Spielertrainer Grötenherdt seine Mannschaft taktisch neu einwies. (Grötenherdt, der nach einer Erkältung nicht spielte, versuchte von außen seine Mannen anzuweisen und aufzurütteln - teilweise recht lautstark, so dass es zu einer leichten Verstimmung zwischen ihm und Kapitän Klassert kam). Die Alzenauer kamen wie ausgewechselt in die zweite Halbzeit und erkämpften sich vereint gute Torchancen. Kurz nach der Halbzeit stellte Michels mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg. Zunächst drückte Michels einen Schuss/Pass von Wörner vor dem heranfliegenden Torhüter über die Linie, danach schoss er aus kurzer Entfernung unhaltbar ins obere rechte Eck. Die Rodgauer machten nun hinten auf und drückten auf den Ausgleich. Den sich so bietenden Raum konnte der blassgebliebene Sehring in keiner seiner Aktionen nutzen. Besser machten es die aufgerückten Wohlschlögel und F. Kremer und erhöhten zum 3:0 bzw. 4:0. Den Schlusspunkt setzte, der schon fast in Vergessenheit geratene Wörner mit einer seiner berühmt-berüchtigten Harakiri-Aktionen durch drei Abwehrspieler hindurch. Mit dem Ergebnis von 5:0 waren die Adrenaliner zufrieden, wusste man doch einen spielstarken Gegner geschlagen zu haben. Die Spieler bedankten sich nach dem Spiel bei ihren FÜNF mit gereisten Fans - die Hütte war quasi voll!

Nächsten Samstag geht es bei KID weiter mit der Mission Meisterschaft um einen weiteren Schritt Richtung Double zu machen. Man hofft, dass das kleine Veilchen von Weigand (Einschießen mit Sonnenbrille ist nicht gut) ihn nicht beeinträchtigt.

-BS-

07. April 2010

Jahreshauptversammlung am 3.4.2010, Veranstaltungsort "Beschaulicher Kahlgrund"

Wurde zu Wochenfrist an gleicher Stelle noch von einem unerwartet guten Start in die Rückrunde berichtet, lernte man gleich am vergangenen Wochenende die Schattenseiten des Ruhms kennen. Die als völlig harmlos anberaumte Jahreshauptversammlung endete in einem handfesten Eklat. Der sonst so umsichtige 1.Vorsitzende Christian "Kerby" Kerber stellte im Verlauf der Sitzung des öfteren, nach lautem Wortgefecht mit seinem angehenden Schwager, seinen Vorsitz zur Verfügung. Michael "Häppi" Kempter, der sich mehrmals zu hefitigen Zwischenrufen verleiten lies, prangerte vehement seine Nichtberücksichtung in den vergangenen Spielberichten an. Darauf angesprochen, vierwies er bereits auf seine Nichtberücksichtigung im Durchweg positiven Fazit nach dem letzten Stadtfest. Auch lies er sich immer wieder durch seine Freundin zu Aussagen wie "nur ich war an allen drei Tagen über 74 Stunden im Einsatz" hinreißen. Nachdem der 1.Vorsitzende durch 5 Personen festgehalten werden konnte und auch der sonst so ruhige Schiedsrichter, der zu jedem Heimspiel seine Klasse an der "Pfeiffe" beweist, sich fortan wieder in den Armen lagen, konnte die Versammlung weitergehen. Vielmehr wurde es für die Herren Happ und Reising noch ein ziemlich "günstischer" Abend mit gefühlten 37 Jacky á 7 €, in Worten sieben Euro. Die angereisten 197 Mitglieder dankten der Vorstandschaft für das perfekt organisiert zurückliegende Jahr und liesen den Tag bis in die Morgenstunden ausklingen.

-FK-

29. März 2010

Adrenalin - Juventus 7:2; 8. Spieltag - Start Rückrunde

Operation Aufholjagd - 1. Akt

Frühlingshafte Temperaturen von 6 Grad, strömender Regen und Windstärke 8….kurzum ideale Bedingungen um die Aufholjagd für die Rückrunde zu starten. Was wurde in den letzten Wintermonaten nicht alles in der örtlichen Presse über die Kicker vom "Rothen Strauch" orakelt. Wie würde der Start in die Rückrunde klappen? Wacht man wie in den letzten Jahren wieder erst zum 11. oder 12. Spieltag auf?

Weit gefehlt! Die Adrenalin-Kicker, angeführt von Spieler-Trainer Frank Grötenherdt, legten gegen die Gäste von Juventus Kleinostheim los wie die Feuerwehr. Hacke, Spitze, 123, selten gesehene Kombinationen des Sturmduos Kowalski und Sehring versetzten die angereisten Fans bereits in den ersten 20 Minuten in Verzücken. Bereits von Anpfiff an nahm man das Heft in die Hand, spielte über die kompletten 60 Minuten hinweg aus einer bombensicheren Abwehr und ließ den Gegner ein ums andere mal im Mittelfeld um Sturm wie Slalomstangen im Regen im stehen.
Unter Leitung des neuen Abwehrdirigenten Daniel Kremer, der seinen Bruder wohl für die nächsten Spiele aus der Stammformationen verdrängte, beherrschte man in der Abwehr die Sturmreihen nach belieben und schaltete sich ein ums andere Mal ins Angriffspiel ein. Die ständigen Unruheherde Kowalski und Sehring beschäftigten den Gästetorwart im Minutentakt mit Fernschüssen der Extraklasse. Stephan Michels, der in seiner neuen Funktion Druck aus dem Mittelfeld aufbaute und sich ebenfalls in die Torjägerliste eintrug, musste zur Halbzeit verletzungsbedingt passen, von dieser Stelle die besten Genesungswünsche.
Sven Heinl, der in den letzten Monaten die Linde-Staplerkicker verstärkte, zeigte ebenfalls nie gesehene Lauffähigkeiten, teilweise leider aber auch ohne den Ball mit auf die Reise zu nehmen. Die Fankurve, die bereits zu früher Stunde mit dem Äbbelwoi-Express anreiste, peitschte die Truppe um Zyklop Klassert, der leider wegen nur einer Kontaktlinse nur die Hälfte mitbekam, zu weiteren Großchancen. Auf die Leistung von Wohlschlögl und Weigand angesprochen, stellte Spielertrainer Grötenherdt beiden die Note 1 aus um sich dann noch zu der Aussage hinreißen zu lassen "dafür werden sie bezahlt, das setze ich voraus".

Bleibt zu hoffen, dass man den Elan und die Spielfreude mit in die nächsten Spiele nehmen kann, wohl auch, einen kleinen dicken Zehner und einen Spieler der Teestube-Allstars für die nächsten schweren Aufgaben in seinen Reihen zu wissen. Der Druck lastet hierbei freilich auf den Grobsportfreunden, denn die Adrenaliner können unbefreit ihre Rolle als Verfolger ausleben.

Spielverlauf:

1:0 Axel Kowalski, 2:0 Stephan Michels, 3:0 Axel Kowalski, 4:0 Björn Sehring; Halbzeit; 5:0 Björn Sehring, 6:0 Axel Kowalski, 6:1 Steffen Krebs, 6:2 Christian Braun; 7:2 Frank Grötenherdt

-FK-

12. März 2010

Rückrundentermine / Pokalauslosung

Die aktuellen Termine für die Rückrunde gibt es jetzt hier Mit dabei auch das Pokalviertelfinale gegen Komakolonne Rodgau.

-FG-

24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Adrenalin Sports Alzenau wünscht allen Vereinsmitgliedern, Freunden und Fans ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start für das neue Jahr.

09. Dezember 2009

Trainingslager in Miltenberg

Was viele Außenstehende respektlos als "Weihnachtsfeier", "Ausflugsfahrt" oder "Vergnügungsnachmittag" bezeichnet haben, war in Wirklichkeit vielmehr bereits der Auftakt zur Vorbereitung der Rückrunde.
Zum Aufwärmen stand am vergangenen Samstag die Busfahrt nach Miltenberg mit dem kompetenten Reiseleiter Körby auf dem Programm und schon nach dem Aussteigen aus dem Bus wurde mit Konditionsübungen begonnen. Die kurzen Sprints über den Weihnachtsmarkt wurden immer wieder durch individuelle Gespräche am runden Glühweintisch unterbrochen, um auch mental weiter an der Form der Spieler und Betreuer zu arbeiten.
Das anschließende Zirkeltraining in der Faust-Brauerei begann mit einer Multimedia-Show durch die eigens angestellte Mental-Trainerin als Taktikschulung und Vorbereitung auf die einzelnen zu durchlaufenden Stationen. In der danach folgenden Stunde durften sich die Adrenaliner in den verschiedensten Disziplinen beweisen und einige Spieler brachten sich wieder ins Gespräch für vermehrte Einsätze in der Rückrunde. Oldie Mailänder zum Beispiel - bislang noch ohne eine einzige Spielminute in der laufenden Saison - übernahm eine Führungsrolle und empfahl sich für die erste Elf, während der ins Niederbayrische ausgeliehene Michels mit theoretischem Fachwissen glänzte.
Im Anschluss stand noch lockeres Auslaufen rund um den Weihnachstbaum am Marktplatz an, bevor die Heimreise angetreten wurde. Der eine oder andere dürfte sich nach Ankunft zu Hause direkt ins private Entmüdungsbecken begeben haben.

Hier noch ein Bild des erfolgreichen Teams nach Beendigung der letzten Übungseinheiten. Mit dabei auch einige Fans, welche die Teilnahme am Trainigslager in einem Preisausschreiben gewonnen hatten.



Ein Dank an die Organisatoren! Wir hatten einen tollen Tag in Miltenberg!

-FG-

23. November 2009

Adrenalin Alzenau - Freunde des groben Sports 4-4; "Axel the Goali"

Was wurde vorab in der lokalen Presse nicht alles geschrieben, über das "Spiel der Spiele" der Vorrunde ! Und doch, oder gerade deswegen, wurde es ein munterer Aufgalopp bei sommerlichen Temperaturen im Spätherbst, eingerahmt von malerischen Weinbergen. Wer an ein langweiliges Taktieren und gegenseitiges Abtasten glaubte, wurde von beiden Mannschaften eines besseren belehrt. Wie ist ein durchweg faires und hochklassiges Spitzenspiel besser zu beschreiben, als mit 8 Toren, bei dem beide Fanblöcke auf Ihre Kosten kamen. Ein Dank gilt unseren Freunden aus Dietzenbach, die wie bereits in den letzten Jahren auch durch ihre Fairness und ihren sportlichen Einsatz glänzten. Zwar sollte niemand herausgehoben werden, doch wollen wir hier in unserer Berichterstattung auf einige Spieler etwas genauer eingehen.
Was war denn am vergangenen Samstag mit unserem früheren Paradestürmer Jan Wörner los, der entgegen seines früheren Spitznamens "El Tren" lediglich noch mit dem Namen "El Bembel" von den angereisten Fans betitelt wurde. Fiel er in der ersten Halbzeit noch durch nie gezeigtes Passspiel und großem Einsatzwillen auf, gab er in der zweiten Halbzeit die schon sicher geglaubte Torschützenkanone durch sechs 100% nicht verwertete Chancen noch aus der Hand. Auch unser verlorener Sohn Philip "Ütsch" Brandenbusch hätte seine vorzüglichen Vorstöße noch mit dem ein oder anderen Tor belohnen können, seine vor dem Spiel verdrückten Burger lagen ihm aber wohl noch schwer im Magen. Hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen, wenn unser umsichtiger Torhüter Flo nicht nach einem Zusammenprall mit unserem Trainer, der sich erneut in die Torjägerliste eintrug, verletzt aufgeben musste !? Wohl kaum, denn "Axel, the Goali" war geboren, hielt seinen Kasten mit nur einem Gegentor in der 2. Halbzeit fast sauber und schaltete sich ein ums andere Mal mit gekonnten Abschlägen ins Spiel ein. Unserem Stammtorhüter auf diesem Wege noch gute Besserung.

Und dann war noch die Sternstunde des Björn, "The Hammer", Sehring. Der durch 3 hervorragende Fernschüsse die Adrenaliner ein ums andere Mal im Spiel hielt und so das verdiente Unentschieden, das durchaus ein Sieg hätte sein können, rettete. Glaubte man nach dem späten 3:4 der Gäste bereits an eine Niederlage, setzte der kurze Wutausbruch unseres Rumpelstilzchens auf der Liberoposition, dessen motivierende Anfeuerung an die Mitspieler im ersten Augenblick falsch verstanden wurde, noch letzte Reserven frei und rettete den verdienten Punkt.

In dieser Verfassung ist wohl auch in der Rückrunde mit beiden Mannschaften bis zum letzten Spieltag an der Spitze der Rhein-Main-Hobbyliga zu rechnen. Glückwünsche zur Herbstmeisterschaft gehen heute an FDGS, wer am Ende die Nase vorne haben wird ist noch völlig offen.

Herzlich Willkommen heißen wir an dieser Stelle noch unserer neuen Fan Alena Weltklassert, die ihren Papa wohl in ihrer ersten Woche mehr forderte, als es ein Hobbyliga-Spiel je hätte tun können. Alles Gute an euch 3 und vergesst nicht: Ab jetzt wird Familienbeitrag fällig !!!

Spielverlauf:

0:1 Jörg Neubauer, 1:1 Björn Sehring, 2:1 Frank Grötenherdt, 2:2 Steffen Reindel, 2:3 Francesco Scarpa, 3:3 Björn Sehring; Halbzeit; 3:4 Jens Kossmann, 4:4 Björn Sehring

-FK-

8. November 2009

Adrenalin erkämpft sich einen Punkt

Die Alzenauer trafen am vergangenen Samstag bei 7°C und Nieselregen im ersten Heimspiel der Saison auf den FC KID. Adrenalin hatte die Mannschaft aus Hanau bereits im Pokal aus dem Weg geräumt und sich nach einem souveränen Auftritt in Mühlheim auch in diesem Spiel wieder einiges ausgerechnet. Die Mannschaft war nahezu komplett – es gab keine Verletzten und so konnten Spielertrainer Frank Grötenherdt, der das Spiel erkältungsbedingt dieses mal von draußen beobachten musste, aus dem Vollen schöpfen.

Alzenau kam beim ersten Auftritt auf dem neu errichteten Michelbacher Kunstrasenplatz nicht wirklich gut ins Spiel, die Zuordnung passte nicht. Die schnell und kombinationssicher spielenden Hanauer stellten die Abwehr immer wieder vor größere Probleme und auch der Sturm konnte nicht wirklich für Entlastung sorgen. Dieser fiel neben vielen unnötigen Ballverlusten auch durch die schlechte Chancenauswertung auf. In einem offenen Spiel zeigten die Hanauer wesentlich mehr Biss und gingen nach ca. 20 Minuten verdient mit 1:0 in Führung. Auch der Führungstreffer der Gäste sorgte nicht dafür, dass Adrenalin wieder konzentrierter zur Sache ging, vielmehr vergaben die Hausherren die sich bietenden Tormöglichkeiten in ungewohnt schwacher Manier. So konnte Michels gegen Ende der ersten Halbzeit eine schöne Flanke von links nicht mehr richtig drücken und köpfte die Kugel über den Kasten.

Auch einen katastrophalen Pass des gegnerischen Goalies, den Sehring geschickt abfing, konnte nicht im Tor untergebracht werden. Als Axel der Libero dann auch das leere Tor nicht traf war es mit der Ruhe auf dem Platz vorbei und der Ton wurde etwas rauer. Die Hanauer spielten weiter konsequent nach vorne und belohnten sich mit dem 2:0. Kurz darauf schickte Schiri Heinl die Mannschaften in die Pause. Das es nur beim 2-Tore Vorsprung blieb war dem aufmerksamen Weigand zu verdanken der einige gute Möglichkeiten der Hanauer zu Nichte machte.

In der Pause fand der Trainer die richtigen Worte – unter anderem wurde die mangelnde Aggressivität und das für Adrenalin untypische körperlose Spiel bemängelt. Nach einer viertel Stunde ging es weiter und Adrenalin setzte auch gleich ein paar Duftmarken. Die Gegner merkten schnell, dass die Gastgeber den lockeren Kick der ersten Hälfte so nicht weiterpraktizieren wollten. In der 40 Minute wurde Wörner von Michels angespielt, dieser ließ am linken 16er den Abwehrspieler aussteigen und schob ins rechte lange ein. Das aufwändigere Spiel der Alzenauer hatte sich bezahlt gemacht und man versuchte weiter Druck zu machen. Die Hanauer ließen sich jedoch nicht irritieren und spielten weiter munter nach vorne – allerdings wurden die Stürmer jetzt nicht mehr wie im ersten Durchgang beim kombinieren beobachtet sondern entschlossener vom Ball getrennt. Nichts desto trotz kamen die Jungs vom FC KID noch ein paar mal zum Abschluss, doch der - bis auf ein paar ungenaue Abschläge - glänzend aufgelegte Weigand konnte alles entschärfen. 10 Minuten vor Ende des Spiels wurde Kremer von Wörner auf halb links angespielt und sorgte für den lang umkämpften Ausgleich. 5 Minuten später hatte Kremer gar den Siegtreffer auf den Fuß, kam bei der Volleyabnahme jedoch etwas in Rücklage und drosch die Kugel über den Zaun.

Insgesamt muss sich Alzenau mit diesem Punkt zufrieden geben, schließlich gelang es einen 2:0 Rückstand noch aufzuholen. Eins ist sicher die Mannschaft wird in 2 Wochen zeigen was wirklich in ihr steckt - dann geht es gegen die FDGS um die Tabellenspitze.
-SM-

31. Oktober 2009

Adrenalin zerlegt den Meister!

Sollten vor dem Spieltag noch Zweifel an den Meisterschaftsambitionen der unterfränkischen Kicker bestanden haben, wurden diese am Samstag auf eindrucksvolle Art und Weise aus dem Weg geschossen. Mit einem 7:2 Kantersieg beim noch amtierenden Meister aus Mühlheim verliessen die Adrenaliner auch im vierten Pflichtspiel der Saison als Sieger den Platz und warten nun mit stolz geschwellter Brust auf das Gipfeltreffen in zwei Wochen gegen Dietzenbach.

Vor sieben Zuschauern im fast ausverkauften Mühlheimer Stadion starteten die Alzenauer hochkonzentriert und erarbeiteten sich durch ein spielerisches Übergewicht schnell gute Torchancen. Diese wurden vorerst hauptsächlich in Person von Torjäger-Urgestein Jan Wörner mit an Arroganz grenzender Lässigkeit vergeben, ehe Stephan Michels mit einem unglaublichen Antritt die gesamte Abwehr überlief und überlegt zur Führung einschoss (17.). Nach einem harten, vom Schiedsrichter aber zu Recht als regelkonform gedeuteten Einsteigen von Kremer bot sich erneut die Chance zum Konter, die sich wiederum Michels nicht entgehen lies und auf 2:0 erhöhte (23.).

Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild - Alzenau kombinierte sicher, der Gegner war zum Zuschauen und Hinterherlaufen verdammt. Folgerichtig erzielte Abwehrrecke Timo Wohlschlögel das 3:0 (38.). Doch wer das als Vorentscheidung verstanden hatte, sah sich schon kurz darauf wiederlegt: nach einem schönen Sololauf konnte Mühlheim auf 1:3 verkürzen (41.) und wiederum nur 3 Minuten später sogar das 2:3 erzielen. Vorangegangen war ein allerdings mehr als umstrittener Neunmeter nach Faulspiel von Abwehrchef Kremer. Mühlheims Torjäger Carsten Becker liess sich die Gelegenheit nicht entgehen und verlud den sonst glänzend aufgelegten Weigand sicher.

Doch das Aufkeimen von Mühlheimer Hoffnung konterten die Alzenauer auf ihre Weise: dem 4:2 durch Spielmacher Kowalski (48.) folgte das dritte Tor des überragenden Michels (50.). Nun war der Widerstand des Meisters gebrochen, die Mühlheimer gaben sich auf, und so durfte sich auch Kapitän Wörner noch zweimal in die Torschützenliste eintragen (54. & 57.).

Ein durchaus faires Spiel fand somit einen verdienten Sieger. Am nächsten Samstag tritt Alzenau zum ersten Heimspiel der Saison an und hofft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung, um die "Mission Double" gegen den FC KID nicht zu gefährden.
-JW-

25. Oktober 2009

Auswärtsspiel bei Juventus Kleinostheim am 24.10.2009

Erneuter Sieg auf auswärtigem Rasen, der Lauf ist perfekt, der Hattrick komplett! So lautet das kurzgefasste Resümee des Duells auf Aschaffenburg's rustikaler Ackerlandschaft gegen die Kicker von Juventus Kleinostheim.
In der Anfangsphase des Spiels besticht die gut besetzte Alzenauer Mannschaft vor allem durch einige hektische Manöver die in Verbindung mit dem bereits erwähnten "Rübenacker" den Gästen zunächst das Leben schwer machten. Bereits nach fünf Minuten konnte sich ein Juveraner unbemerkt an dem sonst sehr souveränen Kremer vorbeischleichen und rückte durch eine lange Flanke des Gegners in gefährliche Tornähe. Der verwunderte Kremer jedoch lies sich seinen Lauf nicht nehmen und netzte die Kugel eiskalt zum 1 : 0 für die Heimmannschaft aus Kleinostheim.
Das artistische Passspiel von vergangener Woche führte durch die erschwerten Bedingungen zumeist zu einem Ballverlust zu Gunsten der gegnerische Mannschaft, was es den Alzenauer Kickern oft unmöglich machte eine Aktion bis zum Tor der Juveraner voranzutreiben. Nichtsdestotrotz bestachen die Adrenaliner durch ihren unerbittlichen Kampfgeist, in dessen Zuge der schussstarke Sehring kurz darauf eines seiner zahlreichen Dribblings erfolgreich abschließen konnte und den Ball in die untere rechte Ecke des gegnerischen Tors zum 1 : 1 versenkte.
Nach gut 29 Minuten pfiff der fragwürdige Schiedsrichter in einer Angriffsbewegung der Adrenalin-Kicker zur Halbzeit und es wurde nach einer ausgiebigen Chancen-Nutzen-Auswertung beschlossen in der zweiten Spielhälfte doch auch einmal ein paar der zahlreichen Möglichkeiten zu verwerten.
Nach der Pause setzt die Mannschaft die aufrüttelnden Worte des Trainers merklich um, es wurden klarere Bälle gespielt und die Ballverluste auf ein Minimum reduziert. Als der junge Kowalski durch kombinatorisches Passspiel der Extraklasse plötzlich in gefährliche Tornähe vorrücken konnte, kam der beherzte Tipp von Alt-Maradona Sehring: "Drehen und Schießen", worauf der betuchte Jungstar der Aschaffenburger Partyszene blitzschnell reagierte und in Perfektion zum 2 : 1 Spielstand abschließen konnte.
Die Mannschaft hatte ihren Spielrythmus nun deutlich verbessert, was blieb war die schmächtige Torausbeute, die durch vermehrte Treffer von Latte und Pfosten schon unverantwortliche Ausmaße annahm. Der mitgereiste Profi der Viktoria Kahl Brandenbusch konnte es kaum glauben als Scharwies, der sich anscheinend einige "Moves" aus dem reichhaltigen Repertoire des spielfreien Juniors abschauen durfte, nach bühnenreifer Aufführung des "sterbenden Schwans", seinem Gegenspieler zu einer verdienten Fünf-Minuten-Strafe verhelfen konnte. Es bot sich nun die günstige Situation eines "Powerplays", jedoch blieb auch diese Konstellation ungenutzt und das abschließende Tor lies bisher noch auf sich warten.
Mitte der zweiten Hälfte konnte dann der aufmerksame Wörner einen schlampig gespielten Pass der Juveraner am Strafraumrand abfangen und verlud den überraschten Goalie der Gegner mit einer Kaltschnäuzigkeit, die man sonst nur von Profikillern gewohnt ist, zum 3 : 1.
Nun hieß es den Sieg zu sichern und das heimische Tor vor gegnerischen Spielern und dem eigentorfanatischen Kremer zu verrammeln. Die Kicker aus Kleinostheim machten noch einmal zusehends Dampf und versuchten die Abwehr durch weite Flanken ein zweites Mal auszuhebeln, was die Adrenaliner Hintermannschaft aber zunächst zu verhindern wusste.
In der Endphase des Spiels jedoch staunte der souveräne Grötenherdt nicht schlecht, als der Schiedsrichter einen harmlosen Zweikampf äußerst fragwürdig zu einem Elfmeter zu Gunsten der Gegner pfiff. Obwohl das Aschaffenburger Urgestein Weigand, mit neuen Kontaktlinsen ausgestattet, die komplette Partie hindurch den fehlerlosen Durchblick bewies, konnten die Juveraner zum 2 : 3 verkürzen und es galt nun für die Kicker aus Alzenau noch einmal ihre Durchhaltekraft unter Beweis zu stellen.
Nachdem der Schiedsrichter schließlich mehrere "letzte Aktionen" der Gegner zu Ende spielen lies, die die Mannschaft jedoch meisterhaft abwehren konnte, war der Sieg amtlich und die Kicker aus Alzenau konnten erneut mit drei Punkten nach Hause fahren.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Gruß an den verletzten Klassert, der aufgrund einer trainingsbedingten Augenverletzung einige Tage auch ohne den Besuch seiner Stammkneipe mit einer eingeschränkten Sicht zu kämpfen hatte, gute Besserung und eine schnelle Genesung!
-TW-

21. Oktober 2009

Auswärtsspiel beim FC KID am 17.10.2009 - Pokal-Kleinfeld

Der Adrenalin-Express rollt unaufhaltsam weiter…unter diesem Motto ist wohl das Spiel am vergangenen Samstag am Besten zu beschreiben! War in der vorangegangenen Woche noch von einer Rumpftruppe oder gar einer Spielabsage in der lokalen Presse die Rede, überzeugte eine spielstarke Mannschaft jedoch erneut auf fremdem Geläuf. Zwar wurde die Reise ins hessische Mittelbuchen am Vormittag noch mit gehörigem Respekt angetreten, jedoch wandelte sich die Stimmung dank eines von spielerischer Klasse überzeugenden Pokalspiels bei sibirischen Temperaturen.
Bereits nach zwei Minuten ging man nach einer herrlichen Ballstaffette von Axel Kowalski und Björn Sehring durch den aufgerückten Frank Kremer mit 0-1 in Führung. Schnell wurde noch vor der Pause mit erneuter spielerischer Finesse durch die Herren Sehring und Wohlschlögel auf 0-3 erhöht. Der mitgereiste Anhang, in Person von Daniel Kremer, der sowohl als Trainer, Fan, Linienrichter als auch als Mannschaftsarzt agierte, rieb sich ob der genauen Abspiele und Doppelpässe verwundert die Augen. Fielen die Herren Wohlschlögel, Kowalski und Sehring in der Vergangenheit eher durch ihre Eigensinnigkeit und tänzerischen Klasse im V3 auf, boten Sie an diesem Samstag eine sowohl kämpferische als auch spielerische Klasse auf, die in der Hobbyliga seinesgleichen sucht. Das 1-3 verschaffte der Mannschaft des FC KID vor dem Halbzeitpfiff noch einmal einen kleinen Schub.
Die sehr offensive Spielweise der Gastgeber verschaffte den Adrenalin-Kickern nach der Pause Chancen im Minutentakt. Man stand nun sicher in der Abwehr, auch durch den kämpferisch hervorragend eingestellten Nico Klassert, und der ein oder andere Konter rollte aufs Tor der Gastgeber. Schnell enteilte man durch die erneut schön heraus gespielten Tore durch 2x Kremer, 1x Wohlschlögel und erneut Sehring auf 1-7. Das 2-7 war lediglich Ergebniskosmetik, was die sichere und konstante Leistung des Torhüters Florian Weigand nicht schmälern konnte. Bedanken möchten wir uns noch bei dem überraschend vom Auslandsstudium angereisten Martin v. d. Biehler und unserem Andy Amberg, der im Ausspruch (Zitat) "der rote Acker liegt einem Techniker wie mir nicht so", seine beste Szene hatte.
Nun gilt es die gezeigte Leistung für das nächste Spiel zu konservieren um erneut ein starke und geschlossene mannschaftliche Leistung abzurufen.
-FK-

26. September 2009

Sieg im ersten Spiel der Saison 2009/2010

Bei herrlichem Wetter konnte Adrenalin Alzenau zum Saisonauftakt mit einem 4:0 bei Taras Sachsenhausen die ersten selbst erkämpften Punkte in der neuen Saison einfahren. Dabei täuscht das klare Ergebnis noch ein wenig über die Leistung der Mannschaft hinweg. Vor allem in der ersten Halbzeit merkte man noch deutlich, dass im Zusammenspiel untereinander noch die Routine fehlte nach der langen Sommerpause und dem schwierigen Trainingsbetrieb der letzten Wochen. Insbesondere das Umschalten von Abwehr auf Angriff gelang in der ersten Halbzeit auf dem zugegebenermaßen sehr langen und dafür nicht so breiten Platz nur sehr schlecht. Auch dank unbefriedigender Chancenauswertung stand es deshalb zur Halbzeit gerade einmal 1:0 durch ein Tor von Björn Sehring und auch den Frankfurtern hatten sich Gelegenheiten zum Ausgleich geboten. Dass die Alzenauer am Ende mit 4:0 gewinnen konnten lag an der konditionellen Überlegenheit, die sich zunehmend in der 2. Halbzeit zeigte und der Tatsache, dass sich die Taras irgendwann aufgaben. So konnten Stephan Michels, Frank Grötenherdt und Jan Wörner sich noch in die Torschützenliste eintragen und den Sieg sichern. Positiv zu vermerken ist auf jeden Fall noch, dass man in einem durchweg fairen Spiel ohne Schiedsrichter auskam.
Und ganz nebenbei bei allen Anfangsproblemen: Kein Gegentor!!! WHO'S THE MANnschaft?
-FG-

09. September 2009

Die Sommerpause ist endlich vorbei...

...und schon haben wir die ersten 6 Punkte eingefahren! Okay, es handelt sich nur um die Wertung der Spiele gegen Squadra Azzura, die ihre Mannschaft zurückgezogen haben ;-) Aber demnächst wird wirklich wieder gegen den Ball getreten, hier sind unsere Termine für die Hinrunde 2009/10.
-FG-

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